Erfolgreiche Bayer. Hallenmeisterschaften für den USC

Sehr erfolgreich schnitten die USC Athleten/-innen bei den diesjährigen Bayerischen Hallenmeisterschaften der Männer/Frauen/U20/U18 und U16 ab.

Doppelmeister bei den Männern wurde Samuel Blake, der sowohl die 800 m in 1:53,39 min als auch die 1.500 m in 3:51,24 min. für sich entscheiden konnte. Die Silbermedaille konnte Lukas Koller im Kugelstoßen der Männer mit 16,86 m erringen. Die gleiche Platzierung gelang U20 Athlet Vincente Graiani, der sich der Konkurrenzsituation bei den Männern stellte und dort eine neue Bestzeit über die 400 m in 48,60 sec. erzielen konnte. Diese Zeit ist nur 36 Hunderstel über den Bayer. Hallenrekord aus dem Jahre 2010 und bedeutet gleichzeitig Platz in der Deutschen Hallenbestenliste 2020.

In der Frauenklasse konnten unsere Hochspringerinnen einen Dreifachsieg für sich verbuchen. Laura Gröll gewann hierbei mit neuer Saisonbestleistung von 1,84 m. Marina Gabriel konnte mit 1,69 m eine neue Bestleistung für sich verbuchen und sich die Silbermedaille umhängen lassen. Das Siegerpodest komplett machte Nadine Lanners die 1,66 m übersprang. Über die 60 m der Frauen konnte sich Roberta Albertoni in neuer Hallenbestleistung von 7,66 sec. über den 2. Platz freuen.

In der weiblichen U20 errang Tina Benzinger sowohl über die 60 m in 7,74 sec. als auch über die 200 m in 24,98 sec. die Silbermedaille. Die gelaufenen Zeiten bedeuteten für Tina neue Hallenbestleistungen. Julia Zintl gewann in dieser Altersklasse souverän das Stabhochspringen mit 3,65 m. Über die 200 m der männlichen U20 belegte Lorenz Lauerbach bei seinen ersten Start im LG Trikot in 23,05 sec. den 4. Platz.

Lena Zintl war die überlegene Siegerin im Stabhochspringen der U18. Ihre Siegeshöhe und neue Bestleistung betrug 3,90 m. In der gleichen Altersklasse ging auch Melanie Slotosch an den Start. Dort belegte sie über die 60 m in 8,00 sec. einen guten 7. Platz. Mit der 4 x 200 m Staffel der LG SWM wurde sie zudem noch in 1:43,19 sec. Bayer. Meisterin.

Über die 60 m Hürden der M15 düpierte Fabian Kutscha in 8,49 sec. seine Konkurrenten und wurde erstmals Bayer. Meister. Er ging auch über die 60 m an den Start, wo er in 7,70 sec. knapp am Podest vorbeilief.

Lena Zintl

Tolle Ergebnisse für die USC Ahtleten/-innen am Wochenende

Am Freitag bereits waren Laura Gröll und Tobias Poyte beim Hochsprungmeeting in Wuppertal im Einsatz. Laura konnte mit übersprungenen 1,78 m den 4. Platz in der Frauenkonkurrenz belegen. Tobias steigerte seine Saisonbestleistung auf 2,20 m was für ihn den 2. Platz hinter einen Mexikaner bedeutete.

Bei den Bayer. Winterwurfmeisterschaften in Wiesau war nur Lina Metschl am Start. Mit 42,92 m konnte sie im Hammerwerfen der W15 den 2. Platz erringen.

Beim Munich Indoor erzielten unsere Teilnehmer wieder sehr gute Ergebnisse. Roberta Albertoni konnte hierbei die 60 m der Frauen in 7,69 sec. (neue PB) für sich entscheiden. U20 Athletin Tina Benzinger belegte in 7,78 sec. einen sehr guten 3. Platz. Über die 200 m konnte sich Tina in 25,32 sec. auf den 4. Platz platzieren. Vincente Graiani, der ebenfalls noch der U20 angehört, lief über die 200 m das erste Mal unter 22 Sekunden und erzielte in 21,90 sec. den 2. Platz (Video vom Lauf auf unserer Facebookseite). Unser Kiwi Samuel Blake gewann souverän die 1,500 m in 3:51, 96 min.. In der U18 konnten unsere Talente ebenfalls überzeugen. Über 60 m der weiblichen U18 erreichte Melanie Slotosch in 8,04 sec. den 2. Platz. Die 200 m sprintete sie 26,80 sec. (4. Platz). Lorenz Hamburger lief in 7,48 sec. über die 60 m der männlichen U18 knapp am Stockerl vorbei (4. Platz). Im Kugelstoßen konnte Alexander Reisner mit 10, 66 m den 5. Platz belegen. Fabia Kutscha war der souveräne Sieger über die 60 m Hürden der M15 in 8,67 sec. (Video auf unseren Instagramaccount). Über 60 m konnte er sich in 7,67 sec. auch noch über die Silbermedaille freuen.

Lina Metschl

Südbayerische Hallenmeisterschaften Teil 2 / Hallenmeeting Sindelfingen

Der alles überragende Athlet bei den Südbayerischen Hallenmeisterschaften der U20/U16 war Vincente Graiani. Obwohl im Prüfungsstress steckend gewann er die 200 m der U20 in neuer persönlicher Bestleistung von 22,11 sec.. Auch über die 60 m gelang ihn eine neue PB in 7,16 sec.. Als Mitglied der 4 x 200 m Staffel der LG SWM trug er auch maßgeblich zum Gewinn des Titels in 1:27,79 min. bei.

Julia Zintl gewann das Stabhochspringen in der weiblichen U20 mit guten 3,50 m. Leider konnte sie die nächste Höhe aufgrund von Anlaufproblemen nicht mehr meistern.

Beim Hallenmeeting in Sindelfinger Glaspalast waren Roberta Albertoni und Katharina Lohr am Start. Nach langer Verletzungspause gelang Roberta mit 7,74 sec. über die 60 m und den 6. Platz ein gelungenes Comeback. Katharina verbesserte sich über die 400 m auf 62,76 sec. was den 8. Platz bedeutete.

Vincente Graiani

Die LG Stadtwerke München gehört auch 2019 zur deutschen Top drei

Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hat in dieser Woche seine Vereinsrangliste fürs Jahr 2019 veröffentlicht. Darin belegt die LG Stadtwerke München den dritten Platz hinter dem TSV Bayer 04 Leverkusen und dem TV Wattenscheid 01 und gehört somit bereits zum vierten Mal in Folge zu den besten drei Leichtathletikvereinen der Republik.

Insgesamt 197 Punkte (2018: 217), also Nennungen in den DLV-Bestenlisten der Altersklassen M/W 14 bis Männer/Frauen, standen 2019 für die LG SWM zu Buche. Etwas weniger als in den Vorjahren, was hauptsächlich auf eine ungewöhnlich starke Häufung von beendeten Karrieren und Weggängen Ende 2018 zurückzuführen ist. Besonderer Handlungsbedarf ist in den U16Altersklassen auszumachen, wo die Punkteausbeute schwächer als zuletzt ausfiel, was nicht zum Trend werden darf.

Bundesweit Spitze war das Abschneiden der Münchner bei den männlichen Jugendlichen der Altersklassen U20 und U18. Nicht ohne Grund fuhr die LG Stadtwerke München bei den letztjährigen Deutschen Jugendmeisterschaften – freilich auch dank des sehr erfolgreichen Abschneidens in der weiblichen Jugend – mit fünf Titeln, drei Silbermedaillen und viermal Bronze das beste Ergebnis der Vereinsgeschichte ein. Heraus ragte hier die 4×100-Meter-Staffel mit Vincente Graiani, Florian Knerlein, Fabian Olbert und Yannick Wolf, die mehrfach den Deutschen Jugendrekord (U20) in dieser Disziplin auf schlussendlich 40,33 Sekunden verbesserte. Für eine ganze Reihe sportlicher Höhepunkte sorgten im abgelaufenen Wettkampfjahr die Mittelstrecklerinnen der LG SWM, die allein sieben nationale Medaillen gewannen, davon vier goldene. Christina Hering, Mareen Kalis und Katharina Trost unterstrichen ihre derzeitige nationale Dominanz mit den Plätzen eins bis drei bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften, was wahrlich eine Seltenheit ist. Des Weiteren gingen 2019 insgesamt sechs Jahresbestleistungen auf das Konto von Münchner Athletinnen und Athleten. Neben Hering, der 3×800-Meter-Frauenstaffel sowie der 4×100-MeterJugendstaffel (U20 und U23) gelang dies Paul Walschburger (U23, Dreisprung) und Florian Knerlein (U18, 200 Meter).

Unangefochtener nationaler Branchenprimus bleibt die Leichtathletikabteilung des TSV Bayer 04 Leverkusen mit 283 Punkten (2018: 260). Dahinter folgt der TV Wattenscheid 01, der mit 217 Zählern (2018: 197) von Rang fünf auf zwei kletterte. Drei Punkte hinter der LG SWM platzierte sich die LG Eintracht Frankfurt (194), die auf den Ranglistenfünften LG Olympia Dortmund (182) bereits einen komfortablen Vorsprung hat. Weitere bayerische Vertreter unter den Top 50 sind die LG Telis Finanz Regensburg (16./112 Punkte), der LAC Quelle Fürth (31./69) sowie Neuling SWC Regensburg (48./44).

Seit dem Einstieg der LG Stadtwerke München GmbH als Haupt- und Namenssponsor im Jahr 2007 hat die LG SWM einen steilen Aufstieg hinter sich. Im ersten Jahr der Partnerschaft schob sich die aus elf Klubs bestehende Leichtathletik-Gemeinschaft mit 60 Zählern auf Rang 36 und damit erstmals überhaupt unter die besten 50 Vereine. 2011 gelang der Sprung über die 100Punkte-Marke (13.) und im Folgejahr der Einzug unter die zehn besten deutschen Vereine (7./153). Von 2016 bis 2018 nahm die LG SWM mit jeweils mehr als 200 Nennungen in den Jahresbestenlisten je den zweiten Platz hinter den seit der Jahrtausendwende führenden Leverkusenern ein.

Alles in allem ist dieser Aufschwung sowie der Verbleib in der Spitzengruppe auch ein außerordentlicher Verdienst der Trainerinnen und Trainer der LG Stadtwerke München, von denen der überwiegende Anteil im Ehrenamt in den Mitgliedsvereinen tätig ist.