Wettkämpfe in Germering, Wasserburg und Offenburg

Endlich zeigte sich der Wettergott an diesem Wochenende einmal von seiner besten Seite.

Beim Meeting in Germering konnte vor allem unsere Sprinter glänzen. Bei den Frauen gewann Tina Benzinger in neuer persönlicher Bestzeit die 100 m in 11,60 sec.. Die 200 m absolvierte sie das erste Mal überhaupt unter 24 Sekunden. Mit 23,85 sec.. belegte sie hinter ihrer Vereinskameradin Marina Scherzl einen sehr guten 2. Platz. In der Männerklasse verlief der Saisonauftakt für Vincente Grainai ebenfalls hervorragend. Sowohl über die 100 m in 10,76 sec. als auch über die 200 m in 21,49 sec. belegte er jeweils den 2. Platz. In der weiblichen U16 (W14) konnte sich Emma Seng ebenfalls über zwei Bestleistungen freuen. Über die 100 m lief sie in 12,86 sec. auf den zweiten Platz. Die gleiche Platzierung erzielte sie im Weitsprung mit 5,01 m.

Nach langwieriger Verletzung wieder das erste Mal am Start war Stabhochspringerin Lena Zintl. Beim Altstadtspringen in Wasserburg übersprang sie respektable 3,60 m.

Mehrkämpferin Luise Tremel war beim Speerwurfmeeting in Offenburg am Start. Ihre dort erzielte Weite von 52,55 m war für sie der erste Wurf ihrer noch jungen Karriere über die 50 m.

Vincente Graiani

Puma Testing Day im Dante Stadion

Am Donnerstag, den 28.04.2022 findet im Dante-Stadion ein Puma Testing Day statt.

Unser Partner M&M Sports ist ab 16.30 Uhr vor Ort. Dort könnt ihr die neuesten Laufschuhe und Spikes ausprobieren und natürlich zu kostengünstigen Konditionen erwerben.

Ihr könnt auch gerne Bekannte, Verwandte oder Mitglieder anderer Abteilungen mitbringen.

Schaut vorbei und lasst euch überraschen.

Oskar Starz gewinnt bei der 30. Ismaninger Winterlaufserie

Nach 2 Jahren und 2 Monaten konnte die traditionsreiche Winterlaufserie in Ismaning zur Freude vieler Läufer wieder stattfinden. Nach den frühlingshaften Temperaturen bei den ersten beiden Läufen (13/17 km) fiel zum abschließenden 21,4 km Lauf über Nacht Schnee, somit war der Name der Laufserie gerechtfertigt. Die Wege waren allerdings schnee- und eisfrei und gut zu laufen.

USC-Läufer Oskar Starz konnte bei seiner 11. Serienteilnahme zu seiner großen Freude den Altersklassen-Sieg (M65) im 3. Lauf und in der Serienwertung mit neuer persönlicher Bestzeit erreichen (Gesamt: 51,4 km in 3:56:03 Stunden). Das erreichte Ergebnis sorgt für reichlich Motivation und Optimismus für die kommenden Läufe in 2022.

Tolle Leistungen von Aleksandar Askovic bei den Hallenweltmeisterschaften in Belgrad

Eines steht definitiv fest: Sprinter Aleksandar Askovic zählt bei den Hallen-Weltmeisterschaften in Belgrad (Serbien) zu den wenigen positiven Erscheinungen in einer bis dato eher enttäuschen deutschen Mannschaft. Der 24-Jährige, der seit diesem Jahr das Trikot der LG Stadtwerke München Sowohl im Vor- wie im Zwischenlauf lieferte Askovic am Samstag mit 6,61 Sekunden (Einstellung seiner persönlichen Bestzeit) und 6,62 Sekunden Top-Zeiten ab und verkaufte seine Haut gegen die versammelten Weltklassesprinter so teuer wie möglich. Toller Start, enorme Beschleunigung und ein starkes Finish: So präsentierte sich der junge Münchner zwei Mal in seiner Geburtsstadt vor einem beachtlichen Fanclub, bestehend aus serbischen Familienmitgliedern und alten Freunden, und ließ damit in jeder Hinsicht aufhorchen. Am Ende stand als Bilanz Gesamtrang zehn (als Vierter des dritten Semifinals), und die Erfahrung, zum ersten Mal im DLV-Trikot zu starten, aber dennoch in der serbischen Hauptstadt frenetisch bejubelt zu werden.

Wie im Vorlauf am Vormittag hatte es Aleksandar Askovic im Halbfinale erneut mit Weltrekordler Christian Coleman (USA) zu tun, der nach Dopingsperre sein internationales Comeback feierte. Und wie im Vorlauf ließ sich der 1997 in der WM-Gastgeberstadt Belgrad geborene Sprinter von dem schnellen Konkurrenten nicht aus der Ruhe bringen. Zwar setzte sich der Weltrekordler mit 6,51 Sekunden deutlich durch. Doch mit den anderen Konkurrenten stürmte Aleksandar Askovic fast gleichauf über die Ziellinie.

Mit 6,62 Sekunden landete der aus Augsburg stammende LGSWM-Sprinter in seinem Halbfinale etwas unglücklich auf Platz vier. Erst auf den letzten Metern zogen Bolade Ajomale (Kanada: 6.58 Sekunden) und Femi Ogunode (Katar: 6,60 Sekunden) noch an Askovic vorbei. Nur die ersten beiden der drei Halbfinals und zwei weitere Zeitschnellste mit jeweils 6,59 Sekunden buchten das Final-Ticket. Mit der egalisierten Bestzeit im Vorlauf und noch einmal 6,62 Sekunden gelang Aleksandar Askovic in Belgrad aber insgesamt eine bärenstarke Vorstellung. Und das gleich bei seiner Premiere auf internationaler Bühne. „Ich habe mit im Halbfinale eine noch etwas bessere Zeit erhofft. Aber am Ende war es ein sehr schöner Lauf“, bekannte Askovic nach dem Rennen. „Die Atmosphäre vor dem Start war geil, als der Sprecher erwähnt hat, dass ich aus Belgrad stamme. Das hat mich noch einmal gepusht. Insgesamt bin ich zufrieden mit den beiden Rennen.“

Das kann er in der Tat sein, wie nicht nur LGSWM-Geschäftsführerin Julia Riedl, die mit nach Belgrad gekommen war, fand: „Wir sind super stolz auf Aleksandar. Man hat gemerkt, wie viel Spaß er hier hat. Wir freuen uns mit ihm auf die Sommersaison!“

(Text: Reinhard Köchl)